DIE OPERATION: AUSNAHMESITUATION FÜR DEN PATIENTEN - ROUTINE FÜR DEN CHIRURGEN

Jedem behandelnden Chirurgen ist klar, dass eine Operation immer eine Ausnahmesituation für den Patienten darstellt. Umso wichtiger ist es für Sie zu wissen, dass die Operation von einem spezialisierten Team durchgeführt wird.

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OPERATIONSARTEN

Minimalinvasiv oder nicht

Die Entfernung erkrankter Darmabschnitte per Operation erfordert in der Regel eine „Rekonstruktion“, das heißt die Naht von zwei Darmenden. Diese Naht nennt sich „Anastomose“. Sie ist in den allermeisten Fällen möglich.

Ziel ist es, die Entfernung des betroffenen Darmabschnittes per Schlüssellochchirurgie (minimalinvasiv, laparoskopisch) zu erreichen. Lediglich zur Bergung des erkrankten Darmabschnittes und zur Anlage der Darmnaht ist ein kleiner Schnitt erforderlich.

Natürlich gibt es heute auch Operationen, insbesondere Notfalloperationen und große Tumoroperationen, bei denen ein regulärer Bauchschnitt die sicherste und damit schonendste Methode darstellt.

Daher ist eine individuelle Beratung und eine exakte Diagnostik immer ein wichtiger Schritt vor jedem Eingriff.

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WELCHE BEEINTRÄCHTIGUNG HABE ICH NACH EINER DARMTEILENTFERNUNG

In aller Regel kann der Körper den Verlust von Darmanteilen nach einer Gewöhnungszeit gut ausgleichen. Trotzdem sind Veränderungen der Verdauung unmittelbar nach allen resezierenden Eingriffen normal. In welchem Umfang diese zu erwarten sind, wird Ihnen vor einer Operation exakt erklärt.

Auch für den Fall, dass die optimale Therapie in der Anlage eines künstlichen Darmausganges besteht, erfolgt eine exakte Aufklärung über den Grund und die Dauer.

Für Eingriffe im Bereich des Enddarmes (Proktologie) gibt es eine Vielzahl von minimalinvasiven Eingriffen, die teilweise endoskopisch, teilweise konventionell chirurgisch erfolgen.

Besondere Eingriffe im Bereich der Inkontinenzchirurgie (z.B. Schrittmacher) sind weitere hochspezialisierte Behandlungsformen, die wir Ihnen anbieten können.

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